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tv 1848 Schwabach hochey turnverein sportverein 48 84 18 verein sport TV48 TV 48 Schwabach Mit vier Punkten aus zwei Spielen wahren Damen die Chance auf Klassenerhalt - Mädchen B Nordbayerischer Meister SCHWABACH (ws) – Mit Leistungen, die weit über dem Saisondurchschnitt lagen und es ermöglichten, vier Punkte aus zwei Spielen davonzutragen, haben die Regionalligadamen der Hockeyabteilung des TV 1848 am vergangenen Wochenende ihre Chance auf den Klassenerhalt gewahrt. In beiden Spielen zeigte sich, dass sich das zusätzliche, von den Spielerinnen selbständig durchgezogene Fitnesstraining der letzten Wochen bereits auszahlt. Im Spiel am Samstagabend in der Jahnhalle erwischten die 48erinnen zwar einen schwachen Start, so dass sie bereits nach sechs Minuten mit 0:2 im Rückstand lagen. Danach steigerten sie sich aber zu einer sehr starken Leistung und gaben trotz permanentem Rückstand nie auf. Während die stärkste Waffe der Gäste ihre hervorragende Eckenschützin war, gelang es den 48erinnen immer wieder, sich durch gute Kombinationen heranzukämpfen. Zum ersten Schwabacher Torerfolg kam Katharina Oeser in der siebten Minute. Aber schon eine Minute später lag man wieder mit zwei Toren zurück, nachdem Silvia Rudolf zwar auf der Linie gerettet hatte, aber nur auf Kosten einer Strafecke, die unhaltbar einschlug. In der 11. Minute war auch einmal Schwabach mit einer Kurzen Ecke erfolgreich, die Bettina Romann verwandelte. Durch eines ihrer nur zwei Feldtore und eine weitere Kurze Ecke bauten die Hanauerinnen ihre Führung in den nächsten sechs Minuten sogar auf drei Tore aus. In dieser Lage war es überaus wichtig, dass Bettina Romann im Gegenzug zum 3:5 sofort verkürzen konnte. Nachdem Christine Schleicher auf der anderen Seite bei einer weiteren Strafecke auf der Linie geklärt hatte, gelang Tea Damjanovic kurz vor der Pause sogar noch der Anschlusstreffer zum 4:5. Nach dem Seitenwechsel starteten die 48erinnen zur Abwechslung einmal gut und hatten schon nach wenigen Sekunden eine erste Ausgleichschance durch Katharina Oeser. Im zweiten Anlauf gelang dieser Spielerin in der 33. Minute tatsächlich das 5:5. Allerdings geriet man nur drei Minuten später erneut in Rückstand. Zehn Minuten lang fiel danach kein Tor, obwohl die Schwabacherinnen einige gute Chancen hatten. Tea Damjanovic war es vorbehalten, endlich zum 6:6 auszugleichen. Aber die Freude währte nur kurz. Ein Doppelschlag mit zwei weiteren Strafecken brachte die Gäste in der 48. und 49. Minute wieder mit zwei Toren in Front. Doch noch immer gaben die 48erinnen nicht auf und wurden für ihren Kampf auch belohnt. Silvia Rudolf durch Strafecke in der 53. Minute und Bettina Romann auf schöne Vorarbeit von Tea Damjanovic fünf Minuten später sorgten für den erneuten Ausgleich. In der vorletzten Spielminute musste man noch einmal bangen, doch Stefanie Bruckdorfer krönte ihre gute Tagesleistung durch die Abwehr der letzten Hanauer Strafecke. So blieb es beim Punktgewinn durch das 8:8-Unentschieden. Am Sonntagmorgen hieß der Gegner an selber Stelle Wiesbadener THC; da die Hessinnen am Vorabend beim Nürnberger HTC verloren hatten, mussten die 48erinnen gegen sie ebenfalls gewinnen, um nicht bereits frühzeitig die Hoffnungen auf den Klassenerhalt aufgeben zu müssen. Und die 48erinnen legten los wie die Feuerwehr. Bereits in der ersten Spielminute erhielten sie einen Siebenmeter wegen Stockschlagens, den Silvia Rudolf zur Führung verwandelte. Mit einem Doppelschlag sechs Minuten später sorgte Bettina Romann dafür, dass der Vorsprung mit 3:0 scheinbar beruhigend war. Aber merkwürdigerweise bekamen die 48erinnen jetzt Angst vor der eigenen Courage und steckten um einiges zurück, so dass sie sie nach einer Viertelstunde zunehmend unter Druck gerieten. Das Team hatte sich v.a. bei der erneut glänzend aufgelegten Keeperin Stefanie Bruckdorfer, die in dieser Phase fünf Strafecken entschärfte, zu bedanken, dass sich der Schaden bis zur Pause mit nur einem Gegentreffer in Grenzen hielt. Die zweite Hälfte begann wie die erste mit einem Siebenmeter wegen Stockschlagens für Schwabach, doch diesmal scheiterte Silvia Rudolf. In der Folgezeit nahm der Druck der Gäste zu, die sich zahlreiche Chancen und Strafecken erarbeiteten, ohne jedoch zu einem Torerfolg zu kommen. Auf der anderen Seite waren die Turnerinnen nur noch bei gelegentlichen Entlastungsangriffen gefährlich. Als Wiesbaden sechs Minuten vor Schluss den Torwart herausnahm, konnte es einem um den TV 1848 angst und bange werden, kamen die Schwabacherinnen doch ganz offensichtlich nicht mit der neuen taktischen Situation zurecht. Es war fast ein Wunder, dass der Gast von dieser Verwirrung nicht profitieren konnte. Umso größer war die Freude, als Christine Schleicher drei Minuten vor Schluss die Kugel an der Mittellinie abfing, in den gegnerischen Schusskreis eindrang und die Kugel im verwaisten Gästegehäuse unterbrachte. Mit dem hart erkämpften, aber letzten Endes verdienten 4:1-Erfolg hielten sich die 48erinnen die Möglichkeit offen, in den letzten beiden Spielen Wiesbaden noch zu überholen und sich damit einen Nichtabstiegsplatz zu sichern. Mit einem hervorragenden zweiten Tabellenplatz in der 1. Verbandliga beendeten die 2. Damen die Hallensaison. Den Traum von der Ligameisterschaft musste man allerdings am Samstag aufgrund einer denkbar knappen Niederlage bei der Bayreuther TS begraben. Dabei hatte die Partie gut begonnen, gingen die Turnerinnen doch in der neunten Minute in Führung: Gabi Strobel hatte sich mit einem sehenswerten Alleingang durchgesetzt und passte im rechten Moment uneigennützig auf Miriam Bollens, die zum 1:0 einschoss. Die Freude währte aber nur vier Minuten, ehe man den Ausgleich hinnehmen musste. In der 17. Minute schnappte sich wieder Gabi Strobel in der eigenen Hälfte die Kugel und spielte einige Bayreutherinnen schwindelig, um dann zum 2:1 einzulochen. In der Folgezeit machten aber die Bayreutherinnen immer mehr Druck und kamen in der 28. Minute zum 2:2-Ausgleich aus. Schwabach konterte jedoch sofort und kam noch kurz vor der Halbzeit durch Miriam Bollens zum 3:2. In der 2. Halbzeit wurde das Spiel zunehmend hektischer. Zunächst konnten die Schwabacherinnen in der 41. Minute durch Daniela Gärtner-Muscarella nach einer Kurzen Ecke auf 4:2 erhöhen. Der Gegner verstärkte nun den Druck nochmals und kam durch eine Strafecke in der 53. Minute und einen Konter in der 56. Minute zum 4:4-Ausgleich. 40 Sekunden vor Schluss wurde ein Freischlag außerhalb des Schusskreises direkt auf das Schwabacher Tor geschossen und von der Torfrau mit Absicht durchgelassen, da sie der Meinung war, keine gegnerische Spielerin habe die Kugel berührt. Die Schiedsrichter sahen dies jedoch leider anders und entschieden auf 5:4 für Bayreuth. Nur mäßig erfolgreich war die männliche Jugend B 2 bei ihrem letzten Spieltag in Fürth. Sie holte dort am Sonntag lediglich beim 3:3 gegen die HG Nürnberg einen Punkt. Der Spvgg Greuther Fürth musste man sich knapp mit 1:2 geschlagen geben. Im Endklassement reichte das nur zum Platz vier unter vier Teams. Hart kämpfen mussten die Mädchen B 1 am Sonntag bei der Nordbayerischen Endrunde in Bayreuth. Am Ende standen sie aber als strahlender Frankenmeister da. Die HG Nürnberg war im ersten Spiel ein sehr bissiger Gegner, der den Turnerinnen alles abverlangte. Die erste Halbzeit verlief torlos, wobei die 48erinnen bei einem Nürnberger Pfostenschuss kurz vor der Pause noch Glück benötigten. Für die Entscheidung sorgte Mitte der zweiten Halbzeit Julia Pfeiffer mit einem tollen Rückhandschlenzer zum 1:0-Endstand. Mit dem Sieg war die Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft bereits geschafft. So nutzte man gegen den Nürnberger HTC die Möglichkeit, verschiedene Spielsysteme unter Wettkampfbedingungen auszuprobieren. Allerdings ging dadurch in der ersten Halbzeit die Grundordnung verloren, so dass man sich mit einem torlosen Remis begnügen musste. Es bedurfte einer deutlichen Pausenansprache, damit sich das Team wieder fing. In der zweiten Halbzeit lief es deutlich besser und Salvina Strobel sicherte durch ihre beiden Treffer einen verdienten 2:0-Erfolg. Nun kann man mit großem Selbstvertrauen der Bayerischen Meisterschaft in zwei Wochen in Nürnberg entgegensehen. Gespielt haben: Tamara Bußinger, Johanna Haas, Pauline Kosmann, Julia Pfeiffer, Rebekka Schmidt, Michelle Strobel, Sibylle Wehrer, Annika Wurm und Salvina Strobel Erfolgreich verliefen die Platzierungsspiele der Knaben B 1 am Samstag in der Jahnhalle. Sie gewannen beim Kampf um die Plätze fünf bis acht alle drei Spiele. Gegen den HC Schweinfurt gab es freilich trotz deutlicher Überlegenheit nur einen knappen 1:0-Erfolg, weil man so manche Chance vergab. Hektisch und mit wenig Übersicht starteten die Turnerbuben gegen den Nürnberger HTC 2. Folgerichtig lagen sie zur Pause mit 0:1 im Rückstand. Nach dem Seitenwechsel besannen sich die 48er aber auf ihren Teamgeist und konnten die Partie noch drehen. Am Ende schlug ein verdient erkämpfter 3:1-Erfolg zu Buche. Auch in die letzte Partie gegen den TB Erlangen startete man übernervös und fing sich prompt ein Gegentor ein. Diesmal gelang der Ausgleich aber schon vor der Pause. Mit einer erneuten Leistungssteigerung sicherte man sich nach dem Seitenwechsel noch einen ungefährdeten 3:1-Sieg. Damit belegt das Team insgesamt Platz 5 in Nordbayern. Bei konstanteren Leistungen über die gesamte Saison wäre zwar mehr möglich gewesen, doch der Saisonabschluss lässt zumindest für die Zukunft hoffen. Tapfer schlugen sich die Mädchen C 3 (eigentlich fast nur D-Mädchen) bei ihrem Heimspieltag in der Jahnhalle am Sonntag. Ausgeglichen verlief die erste Partie gegen den HC Schweinfurt 2. Leider vergaben die Schwabacher Mädchen zu viele Torchancen, so dass dieses Spiel 1:3 verloren ging. Im zweiten Spiel gegen den CaM Nürnberg 2 gaben die Mädchen noch einmal alles. Spielerisch und kämpferisch überzeugend gewannen sie verdient mit 2:1. Am Samstag waren schließlich noch die Knaben D 2 in Erlangen im Einsatz. Sie mussten gegen den HC Schweinfurt 2 und gegen den Nürnberger HTC 2 antreten. Beide Spiele wurden durch großen Einsatz und schön gespieltes Hockey klar gewonnen. Gegen den HCS 2 gab es ein 5:0 gegen den NHTC 2 sogar ein 6:0. 18 Feb 2008 by H. Schröttel